Energie

Vernetzte Kompetenz in Berlin-Brandenburg

Deutschland will die Energiewende, und die Weichen werden zunehmend in Berlin-Brandenburg gestellt. Gut 6.300 Unternehmen und Teams an mehr als 30 Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen widmen sich allen Herausforderungen, die mit dieser gewaltigen Aufgabe verbunden sind: Sie entwickeln Lösungen und Ideen, um Energie ressourcenschonend zu erzeugen, intelligent zu verteilen, sinnvoll zu speichern und effizient zu nutzen.

Von Energiespeicher bis Turbotechnik

In Feldheim beispielsweise, einem energieautarken Dorf bei Treuenbrietzen, steht Europas größter Batteriespeicher. Das Regionale Regelkraftwerk Feldheim (RRKW) speichert überschüssige Windenergie. Mitten in Berlin baut das Projekt „D3 – Micro Smart Grid EUREF (Twinlab)“ ein Netz auf, das verschiedene Energiequellen und Speicher mit Haushalten verbindet. Auch Kraftwerksturbinen aus der Hauptstadtregion sind gefragt: Berlin-Brandenburg verfügt über die größte Dichte an Herstellern von Turbomaschinen in ganz Europa.

Brücken zwischen Forschung und Industrie

Die Stärke der hiesigen Forschung und Entwicklung basiert unter anderem auf Vernetzung. Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen in ganz Berlin-Brandenburg arbeiten seit 2011 im Cluster Energietechnik zusammen. Indem sie ihre Kompetenzen bündeln, gelingt den Beteiligten der optimale Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in industrielle Prozesse und Produkte.

Leuchttürme der Energiewende

Besonders deutlich zeigt sich dies in Projekten, die das Energiesystem als Ganzes auf den Prüfstand stellen. Dazu zählen „Wärme neu gedacht“ und „WindNODE – Wind in Nordostdeutschland“. „Wärme neu gedacht“ erprobt nachhaltige Verfahren der Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Wärme aus erneuerbaren Energien. Die aktuell 60 Projektpartner von WindNODE werden zeigen, dass ein intelligentes Stromnetz auch dann zuverlässig funktioniert, wenn es sich überwiegend aus der volatilen Energie von Wind und Sonne speist.

Länderübergreifendes Management

Beide Leuchtturmprojekte sind maßgeblich durch die Arbeit des Clustermanagements zustande gekommen. Die Federführung im Cluster Energietechnik liegt bei der ZAB ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB). Sie arbeitet eng mit Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (BPWT) zusammen. Das Clustermanagement ist der zentrale Ansprechpartner für Unternehmen der Energiebranche sowie für Forschungseinrichtungen, die sich in der Hauptstadtregion engagieren möchten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Fragen telefonisch und per E-Mail gern zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Cluster Energietechnik Berlin-Brandenburg finden Sie unter www.energietechnik-bb.de

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